GROSSHERZOGIN ELISABETH 
Wasserlinien -
Metallmodell M 1:400
Foto: Ch. Biedekarken

Modellbauer: Collecta Schiffsminiaturen

                                                                                                                                                                Foto: Dieter Fooken

TS GROSSHERZOGIN ELISABETH

auslaufend Weser im Mai 2007 


Ein Schiff mit Geschichte - ein Name mit Tradition

Im Jahre 1909 lieferte die holländische Werft Jan Smit in Ablasserdam den ersten mit einem Dieselmotor ausgerüsteten Frachtsegelschoner der Welt an seinen Auftraggeber ab. Das war zu jener Zeit ein mutiger Schritt in die Zukunft. Der heilige SAN ANTONIO, der es möglich machen soll, Verlorenes wiederzufinden, stand bei der Namensgebung Pate.

Bereits 1901 war ein Rahsegler "GROSSHERZOGIN ELISABETH", Heimathafen Elsfleth, vom Deutschen Schulschiffverein in Dienst gestellt worden. Der nautisch-seemännische Nachwuchs wurde auf diesem Schiff traditionsbewusst erzogen und praxisnah ausgebildet.

Wenn im März 1982 die 1909 erbaute "SAN ANTONIO" nach wechselvoller Geschichte als "GROSSHERZOGIN ELISABETH" auf der Weser auftaucht, mag der Schutzheilige dabei geholfen haben.

Auf diesem modernisierten Segelschulschiff, mit dem Heimathafen Elsfleth, sollen Traditionsbewusstsein, Kameradschaft und Teamgeist gefördert werden. Dem jungen Seemann sollen neben dem Umgang mit modernsten nautisch-technischen Geräten lebensnotwendige praktische Erfahrungen im ewigen Kampf mit den Naturgewalten vermittelt werden. Selbstbewusstsein und das Gefühl für das Machbare sind auch heute noch entscheidende Voraussetzungen für den Beruf des Kapitäns.

Text und Zeichnung sind einem Faltblatt der berufsbildenden Schulen Elsfleth sowie der Fachhochschule Oldenburg entnommen.

Diese Seite ist ein Gruß an Christian Kunze, ein junger Seemann, der zeitweilig zur Stammbesatzung der "Lissy" gehörte und heute mit seiner Familie in Chile lebt.

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