Deutsche Handelsmarine

 Die sieben Turbinenschiffe des Norddeutschen Lloyd

 

 

TS Havelstein war das vorletzte Schiff einer Serie von 7 Turbinenschiffen für den NDL.

 

Mit Übergabe am 1. Juli 1953 des bei der Lübecker Flenderwerke AG gebauten 10.250 tdw TS WESERSTEIN beginnt der Norddeutsche Lloyd, Bremen, die Wiederaufnahme seines Ostasiendienstes. Schon vor dem Krieg war diese Route, neben dem Nordatlantikdienst, ein wesentliches Standbein der Reederei. Nur wenige Tage später, am 17. Juli 1953, folgte die bei der Deutschen Werft AG in Hamburg gebaute TS WERRASTEIN.

 

 

 

MS Werrastein nach dem Umbau,  Hapag-Lloyd AG, Hamburg / Bremen

Werrastein 1972 in Kapstadt vor Anker liegend. Im Bereich des Achterschiffes sieht man,

auch im zweiten Jahr nach der Fusion, an Masten, Bäumen und Lüftern noch die alte Lloyd-Farbe.

 

                                                                               Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

MS Werrastein,  Hapag-Lloyd AG, Hamburg / Bremen

 

Mit TS NECKARSTEIN, Übergabe am 26. September 1953 und TS MOSELSTEIN, Übergabe am 4. Januar 1954, folgten die beiden bei der Howaldtswerke Hamburg AG gebauten Schiffe, die als einzige dieser Serie mit vier Masten ausgestattet waren. TS TRAVESTEIN der Lübecker Flenderwerke AG (Übergabe am 29. April 1954), TS HAVELSTEIN der Deutsche Werft AG, Hamburg (Übergabe am 26. Juli 1954) und TS ISARSTEIN, ebenfalls Deutsche Werft AG, Hamburg (Übergabe am 1. November 1954) waren die letzten Schiffe dieser Serie, der sieben 10.000 tdw Turbinenschiffe, des Norddeutschen Lloyd, Bremen.

 

 

MS Neckarstein nach dem Umbau, Hapag-Lloyd AG, Hamburg / Bremen

Einlaufen Fremantle WA am 28. Februar 1971

 

 

 

TS Moselstein,  Roland-Linie Schiffahrts-Gesellschaft, Bremen 

Die Aufnahme entstand am Tag der Probefahrt, dem 30.12.1953.

Das Schiff wurde am 04.01.1954 an die Roland-Linie SG übergeben.

 

 

                                                                              Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

TS Moselstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen 

 

                                                                                  Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

MS Moselstein, Norddeutscher Lloyd, Bremen, dargestellt nach dem Umbau zum Motorschiff.

Deutlich zu erkennen die Veränderungen in den Mittschiffsaufbauten und die Verlängerung bei Luke I.

 

TS WESERSTEIN, TS WERRASTEIN, TS NECKARSTEIN und TS MOSELSTEIN sind bis 1959 für die Roland-Linie Schiffahrts-Gesellschaft, Bremen eingetragen, werden aber durch den Norddeutschen Lloyd, Bremen bereedert. TS TRAVESTEIN, TS HAVELSTEIN und TS ISARSTEIN sind bis 1959 für die Orlanda Reederei GmbH eingetragen und werden ebenfalls durch den Norddeutschen Lloyd, Bremen bereedert. Die Schiffe sind zunächst alle im Ostasien-Dienst eingesetzt, werden bei Bedarf aber auch im Austral- sowie Südamerika-Westküste-Dienst beschäftigt. Mit ihren Dampfturbinen erreichen die Schiffe eine Geschwindigkeit von ca. 17 kn. Als Anfang der 60er Jahre die Schiffe immer schneller wurden und man anfing sogenannte Schnellfrachter zu bauen, entschied sich der Norddeutsche Lloyd zur Verlängerung des Vorschiffes und zum Einbau stärkerer Dieselmotoren bei diesem Schiffstyp.  TS HAVELSTEIN und TS WERRASTEIN wurden 1964 bei der Werft AG Weser, Bremen umgebaut. TS WESERSTEIN, TS NECKARSTEIN, TS MOSELSTEIN, TS TRAVESTEIN und TS ISARSTEIN wurden 1964 bei der Bremer Vulkan Werft verlängert und mit MAN-Dieselmotoren versehen, die den Schiffen eine Geschwindigkeit von 20 kn ermöglichten.

 

 

 

MS Moselstein nach dem Umbau,  Hapag-Lloyd AG, Hamburg / Bremen

 

Einzig MS MOSELSTEIN bleibt bis Oktober 1977 im Besitz der Hapag-Lloyd AG (ab November 1974 Hapag-Lloyd International SA, Panama) und wird dann an die Healthy Star Navigation Inc. Monrovia verkauft. 1982 wird das Schiff in Kalkutta abgewrackt. Von diesen sieben Schiffen war es nur MOSELSTEIN, die wegen namhafter Schäden nach zwei Unglücken zur Reparatur in die Werft musste. Am 15. November 1957 kam es auf der Elbe, westlich von Glückstadt, zu einer Kollision mit dem englischen Frachter MARTAGON, bei dem die MARTAGON sinkt und die MOSELSTEIN mit dem Vorschiff auf Grund geht. Moselstein wird später geborgen und zur Reparatur nach Hamburg geschleppt. 11 Jahre später, am 28. Dezember 1966, kommt es in Antwerpen zu zwei schweren Explosionen im Vorschiff, bei denen das Schiff in Brand gerät und schwer beschädigt wird. Auch hier entschließt sich die Reederei, das Schiff nach Hamburg zu schleppen, um es dort reparieren zu lassen. Der Autor selbst über zwei Jahre auf TS MOSELSTEIN gefahren, erinnert sich gerne an die Zeit auf diesem Schiff zurück.

 

                                                                              Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

TS Travestein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen, dargestellt vor dem Umbau zum Motorschiff

 

                                                                                  Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

MS Travestein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen, dargestellt nach dem Umbau zum Motorschiff.

 

 

 

MS Havelstein nach dem Umbau, Norddeutscher Lloyd, Bremen,

Birkenhead Wharf, Port Adelaide; September 1968

Umbau zum Motorschiff 1964 bei der AG Weser, Bremen

 

                                                                                Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

TS Havelstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen, dargestellt vor dem Umbau zum Motorschiff

 

                                                                                Zeichnung und ©: Karsten Kunibert Krüger-Kopiske

MS Havelstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen, dargestellt nach dem Umbau zum Motorschiff.

Deutlich zu erkennen die Veränderungen in den Mittschiffsaufbauten und die Verlängerung bei Luke I.

 

 

 

TS Isarstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen 

 

 

 

TS Isarstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen 

TS Isarstein löscht hier 1964 - noch vor der Verlängerung - in Rotterdam Kopra

(getrocknetes Kernfleisch der Kokosnuss) mit Hilfe eines dampfgetriebenen Getreidehebers.

 

 

 

MS Pratita, P.Z. Perusahaan Pelajaran Samudera Indonesia, Djakarta

ex MS Isarstein,  Norddeutscher Lloyd, Bremen ©: Swiss-Ships/MB Collection

 

Alle sieben Schiffe kamen am 1. September 1970 durch die Fusion zur Hapag-Lloyd AG. Im Laufe des Jahres 1973 wurden fünf Schiffe an die Ocean Tramping Co. Mogadischu verkauft.  MS WESERSTEIN (umben. NANTAO), MS WERRASTEIN (umben. NANCHENG), MS NECKARSTEIN (umben.NANWU), MS TRAVESTEIN (umben. NANHUA) und  MS HAVELSTEIN (umben. NANKUO). In den Jahren 1984-85 gingen diese Schiffe in unterschiedlichen Ländern in die Abwrackwerft. MS ISARSTEIN wurde 1973 an die P.Z. Perusahaan Pelajaran Samudera Indonesia, Djakarta verkauft und in PRATITA umbenannt. 1983 ereilte sie ihr Schicksal auf einer Abwrackwerft in Chittagong.

 

Die Deutsche Werft, Hamburg - Finkenwerder, baute TS WERRASTEIN, HAVELSTEIN, ISARSTEIN.

Die Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg, bauten TS NECKARSTEIN, MOSELSTEIN.

Die Lübecker Flender-Werke AG, Lübeck, bauten TS WESERSTEIN, TRAVESTEIN.

 

 

TS Werrastein läuft am 29. April 1953 als Bau Nr. 651 bei der Deutsche Werft, Hamburg - Finkenwerder, vom Stapel. Am 16. Juli 1953 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Roland - Linie Schiffahrts GmbH eingetragen. Dezember 1963 Umbau zum Motorschiff und Verlängerung bei der AG Weser in Bremen. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 19. März 1973 an die Ocean Tramping Co., Mogadischu. Neuer Name: NANCHENG. 1976 ohne Namenswechsel an die Highseas Navigation Corp. SA, Panama. 1. Februar 1985 Ankunft in Xingang zum Abbruch.

 

TS Havelstein läuft am 21. Mai 1954 als Bau Nr. 669 bei der Deutsche Werft, Hamburg - Finkenwerder, vom Stapel. Am 26. Juli 1954 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Roland - Linie Schiffahrts GmbH eingetragen. 1964 Umbau zum Motorschiff und Verlängerung bei der AG Weser in Bremen. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 29. Januar 1973 an die Ocean Tramping Co., Mogadischu. Neuer Name: NANKUO. 1976 ohne Namenswechsel an die Brilliance S.S. Corp. SA, Panama. 25. August 1984 Ankunft in Xingang zum Abbruch.

 

TS Isarstein läuft am 2. August 1954 als Bau Nr. 673 bei der Deutsche Werft, Hamburg - Finkenwerder, vom Stapel. Am 1. November 1954 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Orlanda Reederei GmbH, Bremen eingetragen. 1964 von Juni bis September Umbau zum Motorschiff und Verlängerung beim Bremer Vulkan in Bremen - Vegesack. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG.  25. Januar 1973 in Hamburg an die P.T. Perusahaan Pelajaran Samudera "Samudera Indonesi", Djakarta. Neuer Name: PRATITA  10. Juli 1983 an Chittagong zum Abbruch.

TS Neckarstein läuft am 15. Juli 1953 als Bau Nr. 878 bei der Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg, vom Stapel. Am 26. September 1953 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Roland - Linie Schiffahrts GmbH eingetragen. Juli 1964 bis November Umbau zum Motorschiff und Verlängerung beim Bremer Vulkan in Bremen - Vegesack. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 5. Januar 1973 an die Ocean Tramping Co., Mogadischu. Neuer Name: NANWU. 1976 Nach Panama umgeflaggt. 2. Februar 1985 an Shanghai zum Abbruch.

 TS Moselstein läuft am 31. Oktober 1953 als Bau Nr. 879 bei der Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg, vom Stapel. Am 4. Januar 1954 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Roland - Linie Schiffahrts GmbH eingetragen. Am 15. November 1957 kommt es auf der Unterelbe bei Glückstadt zu einer Kollision mit dem britischen Frachter "Martagon". Während der britische Frachter sinkt, gerät das Vorschiff der MOSELSTEIN auf Grund. Das Schiff wird in HH repariert. Februar bis Juni 1964 Umbau zum Motorschiff und Verlängerung beim Bremer Vulkan in Bremen - Vegesack. 28. Dezember 1966, zwei Explosionen in Luke I beschädigen das Schiff während des Ladens in Antwerpen schwer. Anschließend Reparatur bei HDW. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 29. November 1974 an  Hapag Lloyd International SA Panama, weiterhin unter deutscher Flagge. 21. Oktober 1977 an die Healthy Star Navigation Inc., Monrovia, ohne Namenswechsel in Rückcharter. 20. Februar 1982 Ankunft Kalkutta zum Abbruch.

TS Weserstein läuft am 31. März 1953 als Bau Nr. 433 bei den Lübecker Flender-Werke AG, Lübeck, vom Stapel. Am 1. Juli 1953 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Roland - Linie Schiffahrts GmbH eingetragen. Juli 1964 bis November Umbau zum Motorschiff und Verlängerung beim Bremer Vulkan in Bremen - Vegesack. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 13. Februar 1973 an die Ocean Tramping Co., Mogadischu. Neuer Name: NANTAO. 1977 Nach Panama umgeflaggt. 15. Februar 1985 Abbruch in Whampoa.

TS Travestein läuft am 2. Februar 1954 als Bau Nr. 441 bei den Lübecker Flender-Werke AG, Lübeck, vom Stapel. Am 29. April 1954 erfolgt die Ablieferung. Bis 1959 für die Orlanda Reederei GmbH, Bremen eingetragen. August 1964 bis Dezember Umbau zum Motorschiff und Verlängerung beim Bremer Vulkan in Bremen - Vegesack. 1. September 1970 durch die Fusion mit der Hapag an die Hapag-Lloyd AG. 17. April 1973 an die Ocean Tramping Co., Mogadischu. Neuer Name: NANHUA. 1977 Nach Panama umgeflaggt. 25. August 1984 zum Abbruch in Xingang eingetroffen.

 

 

Technische Daten:

TS Werrastein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 159,06m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,97m  BRT: 6737  NRT: 3904  tdw: 10100  Besatzung: 45  Passagiere: 6   Antrieb: Eine AEG -Turbinenanlage  PSw: 9000  Kn.: 16,0 

MS Werrastein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 166,23m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,92m  BRT: 6905  NRT: 3996  tdw: 9669  Besatzung: 45  Passagiere: 6   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

TS Havelstein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 159,06m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,97m  BRT: 6734  NRT: 3935  tdw: 10100  Besatzung: 46  Passagiere: 6   Antrieb: Eine AEG -Turbinenanlage  PSw: 9000  Kn.: 16,5 

MS Havelstein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 166,23m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,92m  BRT: 6903  NRT: 4017  tdw: 9716  Besatzung: 46  Passagiere: 6   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

TS Isarstein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 159,06m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,97m  BRT: 6716  NRT: 3933  tdw: 10100  Besatzung: 47  Passagiere: 6   Antrieb: Eine AEG -Turbinenanlage  PSw: 9000  Kn.: 16,5 

MS Isarstein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 166,23m  Breite: 19,10m Tiefg: 7,92m  BRT: 6900  NRT: 4017  tdw: 9714  Besatzung: 47  Passagiere: 6   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

TS Neckarstein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 161,51m  Breite: 19,20m Tiefg: 8,05m  BRT: 6969  NRT: 4114  tdw: 10433  Besatzung: 44  Passagiere: 4   Antrieb: Eine AEG -Turbinenanlage  PSw: 9000  Kn.: 16,5 

MS Neckarstein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 167,30m  Breite: 19,20m Tiefg: 8,01m  BRT: 6993  NRT: 4077  tdw: 9735  Besatzung: 44  Passagiere: 4   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

TS Moselstein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 161,51m  Breite: 19,20m Tiefg: 8,05m  BRT: 6968  NRT: 4115  tdw: 10433  Besatzung: 44  Passagiere: 6   Antrieb:  Eine Getriebeturbinenanlage von BBC  PSw: 9000  Kn.: 17,0

MS Moselstein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 167,30m  Breite: 19,20m Tiefg: 8,01m  BRT: 6928  NRT: 4057  tdw: 9698  Besatzung: 44  Passagiere: 6   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

TS Weserstein war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 160,00m  Breite: 19,20m Tiefg: 7,99m  BRT: 6795  NRT: 3964  tdw: 10150  Besatzung: 44  Passagiere: 11   Antrieb:  Eine Getriebeturbinenanlage von Siemens  PSw: 9000  Kn.: 17,5

MS Weserstein  nach dem Umbau, war wie folgt vermessen:

Länge ü.A.: 167,40m  Breite: 19,20m Tiefg: 7,98m  BRT: 6996  NRT: 4066  tdw: 9800  Besatzung: 44  Passagiere: 11   Antrieb: Ein 9-Zylinder MAN Motor K9Z78/155, Bremer Vulkan  PSw: 14400  Kn.: 20,0 

 

 

 

Auf diesen Karten wurde während einer Reise, zur Information von Besatzung und Passagieren, an den Seetagen das jeweilige Etmal der Route ( Fahrtleistung eines Schiffes, von einem Mittag 12 Uhr zum nächstfolgenden, gemessen an den zurückgelegten Seemeilen) eingetragen und mit kleinen Lloydfähnchen abgesteckt. Zusätzlich wurden noch Windstärke, Windrichtung und Lufttemperatur eingetragen. Die hier abgebildete Karte stammt von TS MOSELSTEIN. Die Reise begann in Rotterdam am 22. Mai 1958. Reiseziel war der australische Kontinent mit seinen bekannten Häfen. Die Reise endete am 4. September 1958 in Bremen.

 

                 Foto: Klaus Majchrzak

Acht Glasen für 7 erfolgreiche und wunderbare Schiffe.

 

Quellen: 

Abert, H.-J. "Die deutsche Handelsmarine 1870-2000"

Kludas, Arnold "Die Seeschiffe des Nordeutschen Lloyd 1920 bis 1970"

Thiel, Reinhold "Norddeutscher Lloyd Roland-Linie 1905-1992"

 

Die s/w Fotos von Reinhard Nerlich können Sie beziehen beim:

Schiffahrtsverlag Voß

Sülldorfer Landstraße 208

22589 Hamburg

E-Mail: Mirko Vossatgmx.de

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